Radtour zu den fürstbischöflichen Schnatsteinen
Der Schnadegang, mitunter auch Schnadezug, Schnatgang, Schnadgang, Grenzgang oder Grenzegang genannt, ist in zahlreichen Gemeinden (vor allem in Westfalen) ein wiederbelebter alter seit Jahrhunderten bestehender Brauch der Grenzbegehung. „Schnade“, niederdeutsch auch „Snat“ oder „Schnaot“, ist verwandt mit „Schneise“ und bedeutet Grenze.
Von den ursprünglich dreizehn Grenzsteinen in Sassenberger Umgebung aus dem Jahre 1732 stehen noch fünf: jeweils einer in Gröblingen und Warendorf sowie drei im Grenzgebiet zu Greffen. Deren Inschriften sind größtenteils noch zu entziffern.
Entsprechend früherer Traditionen veranstaltet die Stadt Sassenberg (auf Nachfrage) Radtouren entlang der "Schnatsteine".
Erfahren Sie auf der Radtour zu den Schnatsteinen, welche Geschichten sich hinter den alten Grenzmarkierungen verbergen und warum die Grenzen rund um Sassenberg einst von besonderer Bedeutung waren. Entdecken Sie dabei Spuren vergangener Zeiten und erfahren Sie, was es mit den markanten Steinen und dem einstigen „privativen Geheeg“ der münsterischen Fürstbischöfe auf sich hat. Eine Tour, die Geschichte und Landschaft auf besondere Weise miteinander verbindet – und so manche Überraschung am Wegesrand bereithält.
Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometer und dauert voraussichtlich insgesamt etwa 3 Stunden.
Informationen zu einer Führung
Preis | bis 5 Personen: 20,00 € |
bis max. 20 Personen: 50,00 € | |
Leistung | qualifizierte Führung mit Rad |
Dauer | ca. 3 Std. |
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Termine für die Stadtführung auf Anfrage unter Telefonnummer: 02583/309-3031 oder 02583/309-3030. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schicken: rhsssnbrgd , ffrssssnbrgd
